Fakultät für Biologie
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Studienanforderungen und Berufschancen

Biologie als Studienfach wird fast immer aus Neigung, aber relativ selten mit einer klaren Berufsvorstellung gewählt. Dem Konflikt zwischen Illusionen und Realität des Studiums sollte durch intensive Inanspruchnahme der Studienfachberatung vorgebeugt werden. Biologie ist naturwissenschaftliches Fach:

Das Studium der Biologie setzt eine intensive Beschäftigung mit den allgemeinen naturwissenschaftlichen Grundlagen voraus: Mathematik, Physik und Chemie. Sehr gute englische Sprachkenntnisse sind unerlässlich, da viele Lehrbücher und vertiefende Literatur nur in dieser Sprache abgefasst sind. Forschungsergebnisse werden international nur in Englisch publiziert. Schließlich erfordern die modernen wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen verstärkt die Besinnung auf ethische Grundsätze (Gentechnologie, experimentelle Embryologie, Tier- und Naturschutz).

Das Berufsbild der Biologen erweitert sich allmählich. Derzeit haben Mikrobiologinnen und Mikrobiologen noch die zahlenmäßig größten Chancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Ihnen folgen biochemisch und physiologisch gut ausgebildete Biologen/innen. In der Industrie (vor allem in der chemischen und pharmazeutischen Industrie) treten Biologen/innen in Konkurrenz mit Medizinern/innen, Pharmazeuten/innen, Tiermedizinern/innen, so dass hohe berufliche und persönliche Flexibilität gefordert sind. Langfristige Voraussagen sind allerdings nicht möglich. Der Bedarf an Biologielehrern/innen dürfte nach den Prognosen des Bayerischen Kultusministeriums eher gering bleiben. Auch an den Hochschulen sind die Berufschancen begrenzt. Ein Teil der Biologen/innen findet Beschäftigung im sonstigen öffentlichen Dienst (Gewässerschutz, Fischzuchtanstalten etc.), ein sehr kleiner Teil in der Publizistik. Weiter Informationen über die Berufsbilder findne Sie auf den Webseiten des Verbands der Biologen vbiol.de